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Erzählen Sie es uns!

Das ist mir passiert

Geschichten und Erlebnisse zum Thema Organspende gibt es sicher viele, aber die wenigsten werden erzählt. Unser Blog möchte Menschen, die sich mit dem Thema Organspende beschäftigen, die vielleicht selbst einen eigenen Blog betreiben oder persönlich betroffen sind die Möglichkeit bieten, ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Schreiben Sie uns! Die maximale Zeichenzahl Ihres Beitrages sollte 2500 Zeichen allerdings nicht überschreiten und wenn es Ihnen möglich ist, schicken Sie uns ein Foto zu Ihrem Beitrag.Haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir nicht jeden Beitrag auf diesem Blog veröffentlichen können, Texte redaktionell prüfen und gegebenenfalls bearbeiten müssen.
Wir freuen wir uns über Beiträge und Anregungen an folgende Adresse: redaktionsbuero@bmg.bund.de
Viele Grüße

Ihr Redaktionsteam

Wie kommt ein katholischer Priester auf das Thema Organspende?

„Derzeit das Beste, was die Medizin schwerkranken Menschen anbieten kann“

Pallottiner-Pater Klaus Schäfer verfasste mehrere Bücher zum Thema Organspende und rief die Plattform www.organspende-wiki.de ins Leben.
Pallottiner-Pater Klaus Schäfer verfasste mehrere Bücher zum Thema Organspende und rief die Plattform www.organspende-wiki.de ins Leben.

Mein Name ist Klaus Schäfer. Ich bin Pallottiner-Pater (katholische Gemeinschaft), war von 1999 bis 2014 als Klinikseelsorger in Karlsruhe tätig und habe u. a. mehrere Bücher zum Thema „Hirntod“ und „Organtransplantation“ (siehe www.organspende-wiki.de) veröffentlicht.

Für viele Menschen ist es unverständlich, dass ich mich derart für das Thema Organspende engagiere. Oft werde ich gefragt, ob ich ein Transplantierter sei oder bei Eurotransplant auf der Warteliste stehe. Beides kann ich verneinen. Bei der nächsten Frage wird davon ausgegangen, dass jemand in meinem Bekanntenkreis zu diesem Personenkreis gehört. Auch dies traf am Anfang meines Engagements für Organspende nicht zu. Continue reading „Wie kommt ein katholischer Priester auf das Thema Organspende?“

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Dankbar sein und Gedanken machen

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Die Nierentransplantation von H. Berten

Nach einer erfolgreichen Nierentransplantation im Jahr 2013 fing ich an, mir Gedanken zu machen: Warum hatte ich bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich selber ein fremdes Organ benötigte, nie über das Thema Organspende nachgedacht?

Beim Blutspenden war ich als junger Mann sofort dabei. Bluttransfusionen sind nach schweren Unfällen ja keine Seltenheit. Und tatsächlich: Nach langen Jahren benötigte ich selbst erhebliche Blutmengen zum Überleben. Eine Organspende jedoch war für mich, wie vermutlich für viele Mitmenschen, so unwirklich und weit weg, dass ich mir niemals ernsthaft Gedanken darüber gemacht hatte. Dann kam bei mir der Tag, an dem meine beiden Nieren versagten und ich dreimal wöchentlich jeweils vier Stunden an die Dialyse musste. Die Hoffnung auf eine menschliche Organspende wurde für mich plötzlich brandaktuell und alle Bücher, die ich bekommen konnte, habe ich mir beschafft und studiert. Continue reading „Dankbar sein und Gedanken machen“

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Die Geschichte des Hubert Knicker

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Über seine Erfahrungen und das Thema Organspende spricht Hubert Knicker regelmäßig bei Vorträgen in Schulen oder Kliniken (Bildquelle: Hubert Knicker)

„Es lohnt sich zu kämpfen“

Mein Name ist Hubert Knicker und ich bin 2010 herztransplantiert worden. Von einem auf den anderen Tag geriet mein Leben im Dezember 1995 aus allen Fugen. Eine schwere Herzmuskelentzündung ließ mir laut den Ärzten nur wenige Jahre. Doch ich gab nie auf, kämpfte mich selbst nach schweren Rückschlägen zurück. Im Juli 2010 war es dann „ein Akt der Nächstenliebe“, der mein Leben retten sollte.

Als Krankenpfleger war es immer mein Job, anderen Menschen zu helfen. Anfang Dezember 1995 fand ich mich dann plötzlich auf der anderen Seite des Klinikgeschehens wieder. Diagnose: dilatative Kardiomyopathie – eine schwere Herzmuskelentzündung, ausgelöst durch eine verschleppte Virusinfektion. Ich war gerade einmal 37 und meine Frau musste sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass wahrscheinlich nicht mehr viele Jahre hinzukommen würden. Einzig ein Spenderherz konnte mir helfen. Doch dieses würde noch in weiter Ferne liegen.

Continue reading „Die Geschichte des Hubert Knicker“

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Die Geschichte der Julia R.

Dringend gesucht: Eine Leber fürs Leben

Dringend gesucht: Eine Leber fürs Leben - Teaserbild
Auf der Suche nach einer neuen Leber

Julia R.* (19) wollte nach ihrem Einser-Abitur gerade ins Leben durchstarten, als sie fast an einer Leberzirrhose gestorben wäre: Eine Autoimmunkrankheit hat ihre Leber zerstört, sodass sie nun auf eine Transplantation angewiesen ist. Doch auch wenn die Zahl der Organspender in Deutschland nach einem Rückgang ab 2011 inzwischen wieder steigt, kann bisher nur weniger als ein Drittel des Bedarfs gedeckt werden.

„Wenn ich draußen bin, fühle ich mich wie in einer Seifenblase“, erzählt Julia R.*, „Alle erleben ihren Alltag, keiner nimmt mich so richtig wahr und alles zieht an mir vorbei. Wenn ich meine jüngere Schwester betrachte, merke ich wie sie mich einholt, und während andere in meinem Alter auf der Überholspur sind, steht mein Leben still.“ Julia R. ist eine von mehr als 10.000 Menschen in Deutschland, die dringend auf eine Organtransplantation warten. Doch nur einem Bruchteil von ihnen kann geholfen werden, denn derzeit werden jährlich nur knapp 3000 Organe gespendet. Julia kennt die Statistiken nur allzu gut. Bereits im Alter von 15 Jahren haben Ärzte bei ihr eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert, die eine vollständige Leberzirrhose verursacht. Ab diesem Zeitpunkt wusste sie bereits: Um weiterleben zu können, würde sie eines Tages eine neue Leber benötigen. Continue reading „Die Geschichte der Julia R.“

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Erster ORGANPATEN-Preis

Schriftsteller David Wagner ausgezeichnet

Organpaten-Preis_DavidWagnerDavid Wagner ist der erste Preisträger des ORGANPATEN-Preises. Der Berliner Schriftsteller erhielt die Auszeichnung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am 22. Mai 2014 für seinen Roman „Leben“. Eine Lebertransplantation ist Mittelpunkt der Romanhandlung.

Wagner wurde für seine autobiografische Prosa bereits mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Der Autor hat mit seinem Werk einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema Organspende gefunden – obwohl er dramatische Momente der Todesnähe und des Überlebens beschreibt, ist es mehr als die Geschichte einer Krankheit und tödlichen Bedrohung. Continue reading „Erster ORGANPATEN-Preis“

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Günter Scheibel
Das Leben Das eigentliche, wirkliche Leben ist feinstofflich/geistig.- Somit sind wir nicht der menschliche materielle Körper--sondern das- was diesen belebt,- bewegt und benutzt.-- Gleichfalls verhält es sich bei allen Pflanzen und Tieren, welche ihr wirkliches Sein durch eine materielle Hülle ausdrücken.-- Materie ist vergänglich und verfällt- -das Leben ist ewig.- Das Gehirn und die Gefahr bei der Organtransplantation Das Gehirn ist, wie jedes andere Organ, Materie.-Somit vermag das Gehirn als solches nichts.- Es kann weder empfinden, fühlen noch denken.-Der innewohnende Geist/das Leben, welches wir eigentlich wirklich sind, durchdringt den materiellen/menschlichen Körper und dessen Organe,-und benutzt das Gehirn als Speicher und zentrale Schaltstelle um sich über den materiellen Körper hier auf der Materie zu artikulieren und zu bewegen.- Fällt das Gehirn aufgrund von Krankheit oder äußerer Einwirkung aus, so spricht die Schulmedizin von dem sogenannten Hirntod, der es erlaubt Organe zu entnehmen.- Der innewohnende Geist, also das Leben ist jedoch noch aktiv und erhält den weiteren menschlichen Organismus.- Daraus resultiert, daß Gefühle und Empfindungen weiterhin präsent sind.- Denn erst wenn das Leben den menschlichen Körper vollkommen verlassen hat, ist der eigentliche Tod eingetreten.- Da also beim sogenannten Hirntod der Mensch noch "lebt" kann die Organentnahme für den Organspender sehr qualvoll sein, da wie erwähnt, Gefühle und Empfindungen noch aktiv sind.- Dieses sollte jeder, der sich für eine Organspende entscheidet, mit in Erwägung ziehen.
Ansch Hauser
Ich liebe ihre Seite :-*

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Interview mit: Roy Peter Link

3 Fragen & Antworten zur Organspende

Schauspieler Roy Peter Link mit Organspende-Ausweis
Der Schauspieler mit Organspende-Ausweis

Der Schauspieler Roy Peter Link setzt sich für das Thema Organspende ein und ist einer der Unterstützer der Organspende-Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Continue reading „Interview mit: Roy Peter Link“

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Günter Scheibel
Das Leben Das eigentliche, wirkliche Leben ist feinstofflich/geistig.- Somit sind wir nicht der menschliche materielle Körper--sondern das- was diesen belebt,- bewegt und benutzt.-- Gleichfalls verhält es sich bei allen Pflanzen und Tieren, welche ihr wirkliches Sein durch eine materielle Hülle ausdrücken.-- Materie ist vergänglich und verfällt- -das Leben ist ewig.- Das Gehirn und die Gefahr bei der Organtransplantation Das Gehirn ist, wie jedes andere Organ, Materie.-Somit vermag das Gehirn als solches nichts.- Es kann weder empfinden, fühlen noch denken.-Der innewohnende Geist/das Leben, welches wir eigentlich wirklich sind, durchdringt den materiellen/menschlichen Körper und dessen Organe,-und benutzt das Gehirn als Speicher und zentrale Schaltstelle um sich über den materiellen Körper hier auf der Materie zu artikulieren und zu bewegen.- Fällt das Gehirn aufgrund von Krankheit oder äußerer Einwirkung aus, so spricht die Schulmedizin von dem sogenannten Hirntod, der es erlaubt Organe zu entnehmen.- Der innewohnende Geist, also das Leben ist jedoch noch aktiv und erhält den weiteren menschlichen Organismus.- Daraus resultiert, daß Gefühle und Empfindungen weiterhin präsent sind.- Denn erst wenn das Leben den menschlichen Körper vollkommen verlassen hat, ist der eigentliche Tod eingetreten.- Da also beim sogenannten Hirntod der Mensch noch "lebt" kann die Organentnahme für den Organspender sehr qualvoll sein, da wie erwähnt, Gefühle und Empfindungen noch aktiv sind.- Dieses sollte jeder, der sich für eine Organspende entscheidet, mit in Erwägung ziehen.
Ansch Hauser
Ich liebe ihre Seite :-*

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Videointerview mit Elisabeth Lanz

„Ich finde es sehr wichtig, dass ich selber Verantwortung übernehme“

Die Schauspielerin Elisabeth Lanz  setzt sich für das Thema Organspende ein und ist eine der Unterstützer der Organspende-Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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Gemeinsame Organspendekampagne

„Ich entscheide.“

Die prominenten Paten der Organspendekampagne 2014
Die Paten der Organspendekampagne 2014

Anlässlich des Tages der Organspende am 7. Juni 2014 stellen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihre gemeinsame Organspendekampagne vor. Sie steht unter dem Motto „Ich entscheide. Informiert und aus Verantwortung.“ Continue reading „Gemeinsame Organspendekampagne“

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Ausweis online

So einfach ist das mit dem Organspendeausweis

Unser Video zeigt Ihnen, wie sie einen Organspendeausweis ganz einfach online herunterladen können.

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